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Zebrastreifen gilt nicht für Radfahrer

Das Langericht in Frankenthal hat jetzt entschieden, dass Radfahrer absteigen müssen um die verkehrsüblichen Vorteile eines Fußgängers bei Zebrastreifen zu genießen. Denn der Zebrastreifen, ja oft auch als Fußgängerüberweg bezeichnet, räumt Fußgängern quasi “Vorfahrt” beim Überqueren einer Straße ein. Wenn ein Radfahrer sein Fahrrad schiebt gilt er ebenfalls als Fußgänger und kann sich auf dieses Recht berufen, doch steigt er nicht ab gilt er als normaler Verkehrsteilnehmer und genießt kein Vorrecht bzw. keine Vorfahrt am Zebrastreifen

Zu dem Urteil war es am 24.11.2010 im Zuge eines Streitfalls um einen Unfallhergang gekommen, wo einer Radfahrerin eine Teilschuld bei dem Unfall angelastet wurde. Diese hatte in Hessheim einen Zebrastreifen mit dem Fahrrad überquert und war dabei von einem Auto erfasst worden.

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